Neue Camcorder, Monitoren und Playout-Automation von JVC
Erweitertes Portfolio mit neuen HD-Produkten für den Nachrichtenbereich und das Studio
Die Präsenz von JVC Professional Europe auf der diesjährigen IBC (Halle 10, Stand D45) konzentriert sich ganz auf die Kamera- und Monitorpalette sowie deren Einbindung in den Produktions- und Sendebetrieb.
Mit den beiden neuen ENG ProHD Handheld-Camcordern GY-HM600 und GY-HM650 (Bild) präsentiert JVC die ersten Modelle der nächste Camcorder-Generation, die sich vor allem durch ihr praxisorientiertes Konzept, ihre Bildqualität und Lichtempfindlichkeit sowie ihre Multiformatfähigkeiten (MPEG-2, AVCHD oder H.264) plus parallele Back-up-Möglichkeiten auszeichnen.
Der mit drei HD-CMOS-Sensoren ( 1/3 inch, 12-bit-Auflösung, 1920 x 1080 Bildpunkte) und einem 23-fach Autofocus-Zoom (Fujinon) ausgestattete Camcorder GY-HM600 eignet sich besonders für News, Sport und freie Produktionen (hohe Lichtempfindlichkeit (F12), 20 Sekunden Pre-Record-Funktion, umfangreichen Videosettings und Encoding-Formate).
Mit gleicher Grundausstattung, jedoch speziell für den professionellen ENG-Einsatz, bei dem es um schnelles Aufnehmen in sendegerechten Formaten geht, wurde die GY-HM650 entwickelt. Mit seinen zwei Encodern liefert sie gleichzeitig HD-Dateien zur Aufzeichnung auf einer Speicherkarte sowie kleinere, für das Internet geeignete Dateien (1/4 HD) zum Speichern auf einer zweiten Karte, oder auch HD für die eine und SD für die andere Speicherkarte und das gleichzeitig. Aufgrund seiner FTP- und WiFi-Konnektivität können die Aufnahmen vom Camcorder selbst ohne Richtfunk- oder Satellitenverbindung direkt per FTP-File-Transport zum Sender übertragen werden. Insbesondere unterstützt die GY-HM650 neben den anderen zuvor genannten Formaten auch das MXF-AS10-Format. Ein integrierter Webserver sorgt für vielfältige Funktion, von der Kamerasteuerung bis zum Editieren der Metadaten, einfach mit dem Mobilfunkgerät oder jedem anderen browserfähigen Gerät.
Neben bekannten Camcordern für den mobilen wie auch den Studioeinsatz ist selbstverständlich auch der neue 4K/2K-Camcorder GY-HMQ10 (Bild) zu sehen, der Videos mit 4-facher HDTV-Auflösung aufzeichnet und wiedergibt. Herzstück und Leistungsträger ist sein innovativer Falconbrid LSI-Chip, der eine extrem schnelle und extrem hochauflösende Bildverarbeitung ermöglicht. In Kombination mit dem ½-inch-CMOS-Bildwandler mit 8,3 Mio. aktiven Pixeln liefert der Camcorder 24p- und 50p-Aufnahmen in einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Um den Besuchern einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des GY-HMQ10 zu vermitteln, präsentiert JVC den Camcorder auf der IBC in Kombination mit einem Apple-System. Fragen zur Handhabung des 4K-Materials mit Schnittsystemen werden beantwortet. Des Weiteren sind Antworten auf Fragen rund um die Studiolösung mit den GY-HM700-Serien, der Glasfasertechnik, dem Mischer KH-HM3000 sowie den speziellen Kamerakontrollern (RM-LP25 und RM-LP20 (neu) zu bekommen.
JVC demonstriert seine Kompetenz in Sachen „Displays“ im Rahmen einer großen Monitorwand. Hier sind alle Geräte der einzelnen Baureihen in den unterschiedlichsten Ausführungen versammelt – sowohl bewährte Modelle, als auch Neuheiten für die verschiedensten Studio- und Präsentationsapplikationen, wie zum Beispiel die DT-V17G15, DT-E15L4G, DT-V9L5, DT-F9L5 - Monitoren, die DT-X Serie und der GM-552D/GM-552DE Display.
Auch die neuen Monitoren zeichnen sich durch ihren genau auf die jeweilige Anwendung zugeschnittenen Funktionsumfang, die Bildqualität sowie Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Ferner wird ein Prototyp eines neuen 4K-Displays ( 32 inch) zu sehen sein.
Dritter Schwerpunkt ist ein „Studiotisch“, mit dem die wichtigsten Aspekte der Produktion und des Sendeablaufs vorgestellt werden. In der Konsole sind die drei CCUs der als Studioversion konfigurierten Kameras, der Blu-ray-Recorder SR-HD2500 sowie der Mischer KM-H3000 untergebracht. Das Highlight ist das Playout-/Archivierungssystem „LightCube“ von TWT, die erste Playout Automatisierung, die den gesamten Workflow in einer Workstation vereint. Durch den modularen Aufbaus lässt sich das System durch Hinzufügen von Modulen (zum Beispiel erweiterte Grafikunterstützung, Traffic, redundantes Playout, Blu-ray Archiv bzw. Massenspeicher, News-Room-Automation, Telepromter) bis zur vollen „WonderCube“-Plattform beliebig erweitern.
www.jvcpro.de
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